Architekturbüro im Kanton Luzern

Die Gesundheit unserer Mitarbeitenden nehmen wir als Führungsteam sehr ernst. Fühlen sich Mitarbeitende wohl, zeigt sich das im Resultat: Die Arbeit wird kreativ, einwandfrei und pünktlich erledigt. Zudem sind wir angesichts des Fachkräftemangels sehr daran interessiert, ein attraktiver Arbeitgeber zu sein. Und dafür wollen wir ein Umfeld schaffen, in dem Menschen gerne, gut und produktiv arbeiten können. Schon beim Vorbeigehen sehe ich Gebäuden manchmal an, ob sich die Leute während der Bauarbeiten wohl gefühlt haben. Denn das Fundament eines gelungenen Baus ruht auf der Gesundheit unserer Mitarbeitenden.

Andreas Leu, Mitinhaber, Mitglied der Geschäftsleitung

Unternehmen
TGS Architekten AG (Architekturbüro), Luzern
Gründungsjahr
1975
Anzahl Mitarbeitende
25

Wohlbefinden und Gesundheit als ständiges Traktandum

In der Montagssitzung unseres Führungsteams haben wir ein festes Traktandum «Mitarbeitende». Dort bringen wir unsere Beobachtungen ein: Wer könnte gerade überlastet sein? Wo zeigen sich schwierige Situationen? Kurz: Wo besteht Handlungsbedarf? Stellen wir einen solchen fest, kümmert sich eine Person aus dem Führungsteam darum und sucht das Gespräch.

Ein gemeinsames Pausenritual

Die Kaffeepausen morgens und nachmittags verbringen wir meist alle zusammen. Sie sind eine feste Institution in unserem Betrieb. Für mich ist das eine Gelegenheit, in die Stimmung «hineinzuhorchen» und herauszufinden, ob irgendwo Fragen oder Probleme auftauchen. So kann ich frühzeitig reagieren und gemeinsam mit den Betroffenen Lösungen finden.

Sich als Führungskräfte gegenseitig unterstützen

Ich fahre regelmässig mit befreundeten Führungskräften Velo. Inzwischen hat sich eine kleine Bike-Gruppe gebildet. Bei diesen Gelegenheiten besprechen wir immer wieder berufliche Fragen. Heute nutzen wir diese gemeinsamen Aktivitäten bewusst als Ressource, um uns gegenseitig zu unterstützen.



Die Mischung macht es

Wir haben viele Mitarbeitende mit langjähriger Erfahrung. Wenn wir Arbeitsplätze zuweisen, achten wir deshalb auf eine gute Durchmischung und setzen erfahrene Mitarbeitende neben neue Kolleginnen und Kollegen. Das erleichtert das Voneinander-Lernen und macht es einfacher, sich gegenseitig zu helfen.


Ein Arbeitsplatz, der Ausgleich ermöglicht

Unseren Arbeitsort wollen wir so gestalten und nutzen, dass ein Ausgleich zur Arbeit möglich wird. So haben wir die Dachterrasse zur Verfügung gestellt, als Mitarbeitende einen Yogakurs organisiert haben. Der Kurs stand allen Kolleginnen und Kollegen offen. Die Sitzungszimmer haben wir so eingerichtet, dass wir daraus dank verschiebbaren Trennwänden und einer Bar im Handumdrehen ein Apéro-Lokal machen können.


Gemeinsame Unternehmungen schaffen Vertrauen

Unsere Anlässe sind ein wichtiger Teil des Jahresablaufs bei TGS Architekten. Neben dem dreitägigen Teamanlass im Winter organisieren wir im Sommer und im Herbst gemeinsame Aktivitäten und Ausflüge. Bei diesen Gelegenheiten lernt man sich besser kennen und baut Vertrauen auf. Dieses Vertrauen ist die Grundlage, um in schwierigen Situationen gemeinsam konstruktive Lösungen zu finden.


Digitalisierung bewusst gestalten

Den Schritt vom Zeichnungstisch zum Computer haben wir als Architektinnen und Architekten schon vor längerem gemacht. Aber die Digitalisierung der Kommunikation bedeutet eine neue Herausforderung, die wir aktiv gestalten wollten. Ein Kollege hat mit externen Fachleuten die Prozesse festgelegt und alle Mitarbeitenden geschult. Wir wollen digitale Tools nutzen, um effizienter zusammenzuarbeiten – und nicht, um mehr Stress zu produzieren.